Knigge Besserwisser Benehmen

Es ist an der Zeit:
Benimm dich!

Nein, wir kommen nicht mit gutem Benehmen auf die Welt. Das Wichtigste, was du in Sachen gutes Benehmen noch gar nicht weißt, haben wir hier für dich zusammen getragen.

Besserwisser  Knigge Benehmen
Knigge Benehmen  Besserwisser

Einen „an der Waffel“? Das haben wir ja alle. Daran ändern können wir auch nichts, außer dafür sorgen, dass dieses Geheimnis weiter perfektioniert wird.

Und damit ein herzliches Willkommen beim 365-Daily-Besserwisser-Knigge, der umso wichtiger ist, weil heute Unsummen heute für Mode, Kosmetik, Uhren, edle Restaurantbesuche oder Autos ausgeben werden – und dies eigentlich nur, um vom eigenen Dachschaden abzulenken.Wer hier ehrlich zu sich selbst ist, der wird nun nicken. Und wer es zudem lustig findet, genießt ab jetzt unsere Tipps für Besserwisser und gutes Benehmen. Wir wünschen gute Unterhaltung und optimales Benehmen mit dem 365-Daily-Besserwisser-Knigge.

Brot in die Suppe tunken?
Der 365-Daily-Besserwisser-Knigge besagt: Brot in die Suppe tunken – das kannst du zuhause machen, wenn du alleine mit dir selbst bist und daher nur deine Augen sehen. Nur beginnt damit bereits das Problem, denn aus Einmal wird hier nicht das berühmte Keinmal, sondern ganz leicht eine mittelschwere Gewohnheit. Kurz und gut: Wenn du zur wohlerzogenen Gesellschaft gehören willst, dann genieße im gehobenen Restaurant das Brot sozusagen solo. Das Brot mag das, weil es dann endlich einmal seinen Soloauftritt hat und du wirst es schließlich auch mögen, also das Brot.

Im besten Lokal mit der Verwandtschaft und
trotzdem große Langeweile?

Pech gehabt denkst du dir und dann lautet der zweite Gedanke: „Na, gut dieser Abend muss weggeballert werden. Nur, was trinkt man denn so vor dem Essen in der besseren Gesellschaft? Die Antwort ist hier eine logische: Also vor dem Essen trinkt man an alkoholischen Dingen leichte Cocktails, sprudelnden Sekt, Weinschorle oder halt fruchtige Säfte. Daneben regen bekanntlich Aperitifs mit oder ohne Alkohol den Appetit an. Wie du merkst, die gute Sitte ist es hier, sich nicht allzu schweres einzuverleiben, denn dann schwindet zu schnell der Appetit.

Die Chinesen schmatzen. Darf man da mitmachen?
Wer es nicht weiß, die Chinesen lieben es beim Essen zu schmatzen. Nur, was macht man da als Europäer, wenn man ein Meeting in den USA mit einer chinesischen Delegation hat? Die Antwort ist wirklich schwierig, da finanztechnisch betrachtet die USA bereits zur Hälfte „den Chinesen“ gehört, aber wiederum beide Seiten das noch nicht offiziell bekunden möchten. Insofern ist hier der Herr im Haus immer noch der Amerikaner und daher bitte leise Essen.

Warum sich die Chinesen nicht daran halten? Weil sie wissen, dass sie bald schon die Herren dieser Welt sein werden. Und warum soll man da noch andere Gewohnheiten annehmen? Eben.

Du kommst mal wieder zu spät ins Kino
Tscha, das sollte man auch nicht tun, aber jetzt ist es ja im Sinne des Wortes „zu spät“.

Die anschließende Frage ist eine komplexe, also wenn dein Sitzplatz genau in der Mitte einer Reihe liegt, die nun eben schon voll besetzt ist. Hier also stellt sich die Frage, wie du dich zu deinem Sitzplatz vorarbeitest – also mit dem Gesicht zur Leinwand oder aber zu den dort sitzenden Zuschauern? Die Antwort ist einfach: Du musst die Zuschauer anschauen, denn ansonsten kannst du diese weder vorwarnen noch dich später entschuldigen, wenn du mal wieder einem auf seine Füße gestiegen bist. Aber eigentlich lautet hier der Tipp: Werde endlich pünktlicher!

Das „Du“ nervt dich?
Nach einer Umfrage eines bekannten Kaffeeherstellers, hat jeder vierte Deutsche ein angebotenes „Du“ bereits einmal abgelehnt. Zugegeben, das hat manchmal komische Seiten an sich, also wenn man von Rentnern geduzt wird, obwohl man sich selbst der Rente näher fühlt als dem Kindergarten.

Unser Tipp, mach es wie die vierzig Prozent aller Siebzigjährigen, welche sich in der erwähnten Studie damit brüsteten, mindestens einmal einen dieser jungen „Dutzer“ zurechtgewiesen zu haben.

Politically correct a la Carte?

Nun ja, das ist das tatsächlich ein komisches Problem. Schlimmer noch, niemand traut sich aus unerfindlichen Gründen darüber zu schreiben. Aber zur Sache: Die Frage lautet hier, wie rufe ich politically correct in einem Restaurant nach der Kellnerin? Hier die Liste der Möglichkeiten und unser Kommentar:

Klingt irgendwie wie aus dem letzten Jahrhundert und das ist ja nun auch was her.

Na ja, das klingt komisch, weil es richtigerweise dann Frau Kellner heißen müsste. Letzteres wird aber niemand sagen.

Klingt auch komisch, aber wenn man dazu freundlich schaut, ist es tatsächlich angemessen.

Das sagt man in Österreich und wie in vielen anderen Dingen, können die es auch hier am besten, die „Ösis“. Daher unser Vorschlag, damit gleich mal anzufangen und zu schauen, wie es ankommt.

Schon besser: Denn das schmeichelt denn auch einer jeden Dame und zudem ist es grammatisch richtig wie auch zeitgemäß.

Write A Comment