Freitage sind so oder so etwas Besonderes – denn nach getaner Arbeit wird aus einer Arbeitswoche das verdiente Wochenende. Und dann gibt es da noch das Phänomen „Freitag der 13.“ sowie den gerade berühmt werdenden „Black Friday“ aus den USA.

 

Aber erst einmal zum Wochentag an sich: An einem Freitag nimmt man sich eher frei als an einem Mittwoch – schließlich heißt es ja auch „Frei-Tag“. Das wiederum sagen sich leider wenige, weshalb es sich empfiehlt, dies zu üben. Grinsen Sie jedoch nicht, wenn Sie anderen darlegen, dass Freitag eben der Tag zum Freihaben ist, denn hierzu haben sich vor langer Zeit viele Menschen einiges an Denkarbeit gemacht. Später wurde diesem Namen eine andere Merkwürdigkeit zu Teil, ein gewisser Robinson nannte seinen besten Freund eben auch „Freitag“.

Was ganz Anderes:
Freitag der 13.

Manche glauben dran, andere nicht. Dabei ist es klar wie Kloßbrühe, dass man sich an eben solchen Tagen besonders in Acht nehmen muss, denn schwarze Katzen und bunte Hunde sieht man da deutlich vermehrt auf den Straßen. Uns selbst der Himmel erscheint eindeutig dunkler als sonst. Prüfen Sie es einmal nach.

Das Resultat der allzu weisen menschlichen Vorsicht, geschuldet dem logischen Aberglauben, kann sich sehen lassen: Zum Beispiel ergab eine ADAC-Untersuchung zu Unfallmeldungen für 2009, dass eben an den drei schwarzen Freitagen des Jahres etwa zehn Prozent weniger Unfälle als üblich passierten. Ähnliches bestätigen Versicherungen und verweisen darauf, dass an solchen Tagen allgemein weniger Schreckliches passiert. Damit wäre nun hinlänglich bewiesen, dass Aberglauben etwas Gutes hat, denn dieser verhindert Ungutes.

Black Friday
Um es gleich zu sagen, der Name klingt in deutschen Ohren schlimmer, als er ist. Aber zur Sache: In den USA wird der Freitag nach Thanksgiving als sogenannter Brückentag genutzt, weshalb viele Geschäfte bereits viel früher als sonst ihre Türen öffnen, um sich dann mit Sonderangeboten gegenseitig zu überbieten. Der Amerikaner mag nun einmal den Konsum und an diesem Tag wird dieser ganz besonders zelebriert. Übrigens ist seit 2005 in den USA der Black Friday jener Tag, an dem die höchsten Umsätze des Jahres erzielt werden. Damit dient der Black Friday zugleich als Indikator für das darauf anschließende Weihnachtsgeschäft.

 

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