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Was schon immer über den Hipster wissen wolltest, dich aber nicht getraust hast, einen solchen zu fragen.

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Ach so, was ist denn nun ein Hipster?

Du willst mehr wissen? Willst eine Definition des Hipsters. Das ist einfach und schwer zugleich, aber wir versuchen es hier.

Sie fallen auf, immer noch oder gerade erst jetzt, wo es eindeutig mehr werden. Zudem sind sie anders, also eigen und irgendwie verwegen gepflegt ungepflegt. Die Rede ist vom urbanen Hipster, den wir heute in Szenestädten wie Berlin, Hamburg, New York oder halt Barcelona anfinden. Und dies nicht in den gepflegten Cocktailbars nobler Hotels, sondern eher in den dortigen Invierteln.

Also, wer sind diese Typen?

Nun ja, zuerst einmal fallen die Männer durch deren gepflegte Bärte zuerst auf, aber es sei gleich gesagt, den weiblichen Hippster gibt es ebenso. Damit wäre schon einmal geklärt, dass wir es hier nicht mit einer „schwulen“ Bewegung zu tun haben, sondern mit einem weltweiten Phänomen, welches vor allem in angenehmen Großstädten auftritt. Hier mag auch schon der erste Widerspruch liegen, denn irgendwie wirken Hipster ein wenig ländlich, fast schon altbacken. Aber eben dies alles ist gestylte Kultur, wie wir weiter unten oder in anderen Artikeln über den Hipster noch ausführen werden. Kurz und gut, Hipster sind überwiegend zwischen 20 und 35 Jahren alt – wobei es bei den Männern eher nach hinten hinausgeht, was möglicherweise dem Umstand geschuldet ist, dass der berühmte Hippsterbart nun einmal dem Gesicht und dessen Genetik ein gewisses Alter abverlangt. Anders gesagt, einen Bart kann noch nicht jeder Pubertierende vorweisen.

Das „Innere“ des Hipsters


Hipster sind Menschen, welche sich durchaus der Welt zuwenden und zugleich zu allem ihre eigene Meinung haben. Sie denken also selbstständig und stehen derart für eine gepflegte Gegenkultur ein. Der Mainstream wird derart nicht bekämpft, sondern man setzt sich von diesem ab. Oftmals wird auch behauptet, dass Hipster sich politisch eher zu eine progressiven Politik hingezogen fühlen, da aber heute konserativ das neue Progessiv ist, kann man hierzu in Wirklichkeit eigentlich nichts sagen, außer dass sie wahrscheinlich extremen Parteien eher ausweichen. Letztlich spiegelt sich dieser Zwiespalt auch oder vor allem in der Kleidung eines Hipsters wieder, diese ist weder konsequent konservativ noch progressiv, sondern es wird eine Mischung von beiden Attributen angestrebt.

Eigentlich würde man es aufgrund des eher handfesten bis hin ins Grobe gehenden Styles nicht unbedingt vermuten, aber Hipster sind in der Regel nicht die Dümmsten. Im Gegenteil, viele können auf einen Hochschulabschluss verweisen, welcher wiederum oftmals ein wenig außerhalb des Mainstreams liegt. Daher handelt es sich hier um Fächer wie Mathematik, Philosophie oder aber den sogenannten „Schönen Künsten. Und noch etwas, Hipster sind eigenständige Menschen, womit angedeutet werden soll, dass sie ihren Eltern nicht auf der Tasche liegen, noch bei diesen wohnen. Im Gegenteil: Hipster stehen im Leben, wenn auch nicht als Vorstand einer internationalen Bank – denn das würden sie nicht Erfüllung des Lebens bezeichnen. Spätestens hier bemerkt man denn schon, dass man es mit einem individuellen Menschentyp zu tun hat, was die Sache denn auch sympathisch macht.

Das Äußere des Hipsters
Festhalten kann man also, dass Hipster die Haltung des Mainstreams ablehnen und vor allem eine originelle Vintage-Kleidung bevorzugen, welche in meist in günstigen Second Hand Shops erworben wird. Konkret handelt es sich hier zumeist um enge Jeans, Old-School-Sneakers und vor allem um sehr auffällige Brillen, welche denn nicht nur dicke Gestelle aufweisen, sondern gerne auch sehr in Sachen Farbe und Formgebung ein wenig übertrieben sein dürfen. Nun ja, wenn wir den Hipsterbart einmal weglassen, dann fällt da sofort der Hipsterhut ins Auge, den sowohl Hipsterfrauen wie -männer gerne tragen.

Ob nun aber mit oder ohne Hut bevorzugen Frauen wie Männer eigentlich sich ähnelnde Frisuren: Dabei handelt es sich mal um eher zerzaustes Haar oder einen Seitenscheitel, bei dem die Haare auf einer Seite oftmals ganz wegrasiert sind – bei letzterem kann es sich bei den Damen auch um ein Pony handeln. Übrigens entstehen diese Kreationen oftmals in Eigenregie vor dem heimischen Spiegel – oder aber in einem angesagten und eher freakigen Haarstudio, welches sich auf alles andere als Mainstream spezialisiert hat.

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