Hipster Stil Kleidung

Kleider
machen
Hipster.

Hip sein ist erst einmal reine Formsache. Und wenn dann alles stimmt, sollte der eigene Kopf doch nicht ganz vergessen werden.

Stil Kleidung Hipster
Hipster Stil Kleidung

Stil? Hipster!

Hipster definieren sich nicht über eine detaillierte Philosophie und gehören auch nicht einer Bewegung an, welche eigene Musikgruppen, Literarten oder sonst wen anführt oder vergöttert.

Und doch haben sie dann doch eine Art Lebensanschauung, welche sich sehr stark über die Kleidung ausdrückt. Wenn man so will, dann ist hier die Form wichtiger als der Inhalt. Das ist auch Ok und wir erklären jetzt gerne, worauf es dabei ankommt.

Ganz Allgemeines zum Hipster

Vor allem trägt der Hipster gerne Vintage Mode. Die besorgt er sich beispielsweise auf Flohmärkten oder in Second Hand Shops. Daneben macht er es wie alle anderen: Er kauft „frische Ware“ im Laden oder bestellt diese bequem online, wobei es sich hierbei meist um hippe Designermarken dreht. Wie auch immer, prinzipiell kombiniert der Hippster mehr oder weniger elegant alt und neu. Das macht den Reiz aus und derart signalisiert er, dass er sozusagen im Gestern wie im Morgen ein echter Connaisseur ist.

Die Nerdbrille
Es gibt sie schon seit einiger Zeit und daher wandelt sie sich kontinuierlich. Das muss auch sein, denn ein echter Hipster möchte schließlich nicht die gleiche Brille tragen wie der Herr Kaiser von der Versicherung. Übrigens: Das mit der Brille ist wichtig und es soll Hipster geben, die eigentlich keine brauchen, also keine Sehgläser, und doch tragen sie dann so etwas ähnliches, also eine Brille ohne jegliche Sehschärfen-Verbesserung. Damit ist bewiesen, dass der Hipster eitel ist, aber das bestreitet er ja auch nicht.
Und im Sommer haben es dann letztere „sehscharfen“ Hipster leichter, denn Sie können ohne die aufwändige Hilfe eine Optikers sich einfach so eine schicke Sonnenbrille erwerben. Sehr gerne kommen hierfür Modelle von Ray Ban in Frage.

Hautenge Röhrenjeans
Ein Muss für den Hipster, durch welches er sich immer noch von den vielen Nachzüglern in Sachen Hipstertum unterscheidet. Ach ja, die Dinger müssen denn auch wirklich hauteng sein, auch wenn manche Träger eher damit an Störche erinnern. Letzteres erklärt denn auch, warum viele Hipster so viel mit dem Fahrrad fahren, das trainiert die Beine. Und mit dem Rad wären wir auch schon bei dem Thema „nach dem Rad“ und damit beim Hochkrempeln der Jeans, was eben eine Hipster Jeans auszeichnet. Warum auch nicht?

Kopfhörer
Nicht mehr ganz so oft, begegnet man Hipstern mit riesigen Kopfhörern. Tschade eigentlich, denn es sieht immer noch ganz cool aus, fast so, als wäre das ein Musikproduzent gerade gedankenverwirrt aus dem Musikstudio gekrochen, um sich nun irgendwo einen frischen Latte zu holen. Übrigens, der Kopfhörer kann auch als Accessoire getragen werden, so ähnlich wie in den kälteren Jahreszeiten ein Schal.

Jutebeutel
Na ja, die Sache mit den Jutebeuteln ist eigentlich etwas für konservative Hipster, gibt es doch diese mittlerweile bei gängigen Supermarktketten. Da der Plastikbeutel ausstirbt, kommt dieser also auch nicht in Frage. Was bleibt, ist sich langsam was anderes auszudenken. Aber es gibt da ja noch die coolen Designer-Teile mit Pyramiden-Motiven. Hier findet denn auch jeder Hipster, was zu seinem individuellen Style passt.

Designte T-Shirts

Die Auswahl reicht hier von Shirts mit ironischen Sprüchen über solche mit Comicfiguren bis hin zu jenen mit Vintage-Mustern oder wahlweise geht auch mal ein altes Techno-Motiv.

So oder so: Mit solchen Shirts setzt der Hipster seine Akzente.

Hipster T-Shirts

Shirts mit oder ohne V-Ausschnitt

Diese aber bitte in eng bis sehr eng. Und wer damit ein Schweißproblem hat, der hat sozusagen Pech gehabt. Hipster „müssen“ halt cool sein. Im Übrigen müssen die Shirts nichts Besonderes sein, man bekommt sie auch im Dreierpack in edlem Weiß oder Schwarz bei jedem Fashiondealer.

Karierte Hemden:
Sie sind immer noch der Klassiker unter Hipstern, wenn auch diese entweder sehr kitschig sein sollten oder aber nicht zu kleinkariert, denn an letzterem hat man sich sattgesehen. Prinzipiell gilt aber immer noch, alles ist hier erlaubt, also vom kariert Holzfäller-Hemd über Blümchen-Muster bis hin zu „einfarbig Vintage“.

Hemden mit Hosenträgern
Immer noch ein besonders Zeichen, welches einem kein Amateur-Hippster so schnell nachmacht. Also her mit Opas Gurtersatz und schon ist der Tag fresh und cool.

Enge Pullover und Hoodies
Bei Pullovern und Hoodies ist darauf zu achten, dass diese nicht allzu bequem ausschauen. Warum? Es könnte sich dann hiermit um ein Weihnachtsgeschenk von Oma handeln. Also cool bleiben – und hier auf eng Anliegendes setzen.

Schuhe
Das Seltsame an den berühmten Doc Martens ist ja, dass sie von Skins bis Punks alle schon durchhaben. Aber die Dinger haben eben auch in Sachen Stil im Sinne des Wortes etwas Unverwüstliches und daher haben auch Hipster auf dieses ein Auge geworfen. Und wer etwas anderes haben möchte, dem seien halt bereits ausgediente Schuhe empfohlen oder alternativ nagelneue von den üblichen Kultmarken.

Layering
Das Wort ist selbsterklärend und was es nicht aussagt, wird hier hinzugefügt: Hipster tragen nicht nur diverse Schichten an Kleidung übereinander, sondern diese sollte gar nicht mal unbedingt in Sachen Stil zusammenpassen. Denn: Derart entsteht ein scheinbar zufälliger Look aus vergangenen oder aktuellen Stilen und eben diese „wüste“ Kombination verdeutlicht vortrefflich den individuellen Ansatz des Hipsters.

Sakkos
Beim Hipster sind Sakkos durchaus erlaubt und gern gesehen, daneben dürfen diese alt sein oder wenigstens so wirken. Letztlich betonen den Intellekt des Trägers und eben nicht seinen Status. Was nicht geht: Die neuesten Sackos von einigen Nobelmarken, diese sind zwar auch ganz schön, haben aber eben nicht dieses Konservative, was ein Hipstersakko einfach haben muss.

Armee Parka
Es ist schon komisch, alle Jahre wieder erscheint der Armee-Parka in einem neuen Zusammenhang, aber dies alles macht er locker mit. Und ja, streng genommen wurde er ja auch für alles entwickelt. Wer sich also in Sachen Jacke nicht entscheiden kann, ist mit diesem modischen Fossil bestens bedient.

Der Bart
Absurderweise gilt für den Hipster, dass es unten schon auch rasiert sein darf, aber oben und damit im Gesicht halt nicht. Darin liegt ein gewisser Widerspruch, aber Hipster sind halt von komplexer Natur.

Tattoos & Piercings
Tscha, was soll man dazu noch sagen, außer dass in diesem Bereich viel geht. Arschgeweih ist natürlich out und im Übrigen sollte man es locker angehen und nicht gleich übertreiben. Das Zeugs lässt sich halt viel später nicht so einfach wie Schokolade aus der Kleidung waschen.

Hipster Symbole Ketten

Ketten mit Kreuzanhänger
Eigentlich ein Must-have für eingefleischte Hipster, denn wie schon an anderer Stelle angedeutet und kommentiert, er oder sie mag es halt ein wenig unergründlich beziehungsweise eben auch mystisch. Ketten und Kreuze sind hier die beste Symbolik.

Lederarmbänder

Etwas mehr Maskulines darf es schon sein und damit wären wir bei den Lederarmbändern angelangt, eigentlich solchen, wie sie auch Hardrocker tragen. Und ja, die Dinger dürfen ruhig rau und altbacken wirken. Hier heißt es eine gewisse Dynamik zu zeigen. Daneben gibt es noch die Alternative, verschiedene Armbänder oder Holzketten um das Armgelenk zu tragen. Dies wirkt dann spiritueller oder zumindest rätselhafter.

Hut, Kappe oder Mütze
Der dezente Hippster trägt gerne einen Hut, allerdings keinen von Cowboys. Daneben geht eigentlich alles, also von der schrägen Mütze bis zur angesagten Kappe. Und wer auffallen will, der setzt auf eine derartige Kopfbedeckung.

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