Jugendwahn Alter Sport

Sport ist Sport

Die These: Sportlichkeit hat eigentlich nichts mit dem Alter zu tun. Der Beweis: Siehe weiter unten.

Alter Sport Jugendwahn

Die Young: Das sagen all jene, die es dann doch nicht tun. Letztlich ist das ja logisch, denn wie soll man über den eigenen Tod philosophieren, wenn man ihn schon hinter sich hat? Und dann ist da noch der Jugendwahn.Wie auch immer, es gibt da ja noch die Alternative möglichst frisch in der Tupperware zu bleiben! Und ja, es lohnt sich, jung zu bleiben, denn derart hat man einfach mehr vom Leben und dazu gehört nun auch einmal die eigene Vergänglichkeit.

Anstatt dass es sich anfühlt, als hätte man zu viel Chips vorm Fernseher verfressen, ist plötzlich alles spannend, selbst das eigene Altern. Die Falten werden mehr oder wahlweise tiefer, die Haare Graue oder wahlweise gefärbter – aber wer innerlich sich die Frische bewahrt, für den ist es nicht anders, als für den Fußballer der Anpfiff zur zweiten Halbzeit.

Trotzdem: Woher kommt denn nun der Jugendwahn?

Ähm …

Na ja, in jeder Hochkultur wurden und werden nicht sehr viel Kinder geboren, was unterschiedliche Gründe hat, die meist in den besseren Sozialsystemen ihren Grund haben und diese Systeme haben wiederum etwas mit der Hochkultur selbst zu tun. Aber das soll nun reichen, um zum lustigen Teil des Jugendwahns zu gelangen, der denn eher skurril als wahnsinnig ist: Da wird also an sich selbst gekämpft, werden Busen und Oberschenkel gestrafft, Zähne erneuert oder die Bäckchen gestrafft – und so weiter.

Streng genommen gibt es nach diesen aufgeführten Nachbesserungen kaum noch jemanden, der über 21 Jahre zählt und an dem die moderne Medizin nicht schon kleine Ersatzteile implantiert hat. Damit wiederum nähern wir Menschen uns Produkten wie Autos und Computern, mit denen wir insgeheim schon lange konkurrieren. Vor allem in einer Sache liegen wir dabei immer noch sehr weit in Führung: Wir werden einfach immer älter.

Allerdings, wenn man menschlich das biblische Alter von sagen wir einmal Hundert erreichen will, muss man eben auch dies und das an sich flicken und reparieren lassen. Allerdings wird der schlaue Leser nun einwenden, dass dies noch kein Jugendwahn ist. Das stimmt auch, denn es ist eher ein „Jugendbegehren“. Kurz: Nicht der Jugendwahn lebe hoch, sondern der bedächtige Umgang damit. Wir sehen uns beim Zahnarzt.

Und die alten Griechen?

Die sind nur aus heutiger Sicht alt, denn schon damals erfreute man sich an der Jugend. Das muss nun nicht weiter vertieft werden, weil umfänglich allerseits bekannt – interessanter sind hier vielleicht die Olympischen Spiele an sich, welche bekanntermaßen ja in Griechenland erfunden wurden und den Zeitgeist jener Zeit sicherlich ganz gut verständlich machen. Daher: Film ab!

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