Passion of Work

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verrückter Chef

Ja, mit Verrückten hat man es nicht ganz einfach, vor allem wenn man selbst ein wenig „einen an der Schüssel“ hat. Verrückt? Wer ist das in Wirklichkeit nicht?

Aber nun zur abgebildeten Mücke: Selbst der Dalai Lama sagte einmal zu diesem Thema, dass es halt mit Mücken nicht ganz so einfach sei. Darauf lachte er wiehernd und erklärte derart leider nicht den Grund des Problems. Kurz und gut, überall begegnen uns diese Blutsauger, also am Baggersee genauso wie im Büro oder an der Werkbank! Jetzt stutzt der aufmerksame Leser – wahrscheinlich. Denn bei der Arbeit kommen die kleinen Insekten doch eigentlich eher selten vor. Richtig, denn da finden sich diesen im mutierten Zustand, der nun nicht gerade klein ist und gerne mit „Chef“ angesprochen wird.

Menschliche Energiesauger!

Verrückt oder nicht: Chefs, das sind nun einmal Blut- und Energiesauger, für die leider noch keine Fliegenklatsche erfunden wurde. Das gibt zu denken, weil eigentlich für jedes Problem heute auch eine technische Lösung vorhanden ist. Nur beim besagten Chef ist dem nicht so. Trauen wir uns also nicht, ihn „wegzuklatschen“? Oder wollen wir klammheimlich selbst ein solcher werden?

Die Antwort fällt schwer, weil hier ein gesellschaftliches Tabu herrscht, denn ein Chef ist nun einmal Chef, ganz so ähnlich wie eine Rose eine Rose ist. Na gut, dann soll das so sein und dementsprechend geben wir dem Meister der autoritären Vollkommenheit weiterhin unser wertvolles Blut – und dies „from nine to five“. Viel Spaß bei der Arbeit und schöne Träume von einer riesigen Fliegenklatsche, einer solchen, die es sogar mit „chefigen Großstadtgorillas“ aufnehmen kann.

Und so sieht es in einem „Cheffe“ aus

Stromberg, das war „die“ Fernsehsendung aus den Nullerjahren. Warum? Weil sie gut war. Und warum noch? Weil ein Fernsehteam den Büroalltag der fiktiven Capitol Versicherung AG scheinbar dokumentarisch mitverfolgte.

Da wurde also in der Nase gepopelt, gab es kleine Skandale und daneben eben jenen Stromberg, einen Chef, der es gut meinte und modernes Vorbild sein wollte. Letzteres gelang ihm nur befriedigend und dies war das Komische an der Sache. Übrigens „versicherten“ dem Autor dieses Artikels diverse Mitarbeiter von Deutschlands führenden Versicherungen, dass es in Wirklichkeit nicht viel anders im Versicherungsalltag zuginge. Aber damit auch an dieser Stelle „der Chef“ das letzte Wort hat, so lassen wird diesen dazu kommen, also zum Wort.

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